EMW A-6 model kit
Historischer Hintergrund: Die außergewöhnliche Reichweitensteigerung, die durch den Einbau von Gleitflügeln in die A4-Rakete (V2) erzielt wurde, veranlasste von Braun dazu, drei bemannte Varianten zu entwerfen: die A4b, die als aerodynamisches Forschungsflugzeug pilotiert werden sollte; die A9 als interkontinentaler Bomber; und die A6 als „Aufklärungsflugzeug für große Geschwindigkeiten und Höhen“. Tatsächlich handelte es sich um wissenschaftliche Forschungsprojekte, deren militärischer Nutzen lediglich betont wurde, um angesichts der Kriegsumstände die notwendigen Ressourcen zu erhalten.
Die A6 wäre ein Hyperschall-Forschungsflugzeug gewesen, ausgestattet mit einem Zusatzantrieb in Form eines Staustrahltriebwerks (Ramjet), das erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten gestartet werden konnte. Dies wäre bei diesem Flugzeugtyp am Scheitelpunkt der Flugbahn möglich gewesen – bei sehr hoher Geschwindigkeit und nachdem die Treibstoffe der Hauptrakete verbraucht waren. Unter diesen Bedingungen hätte das Staustrahltriebwerk (betrieben mit synthetischem Benzin) der A6 die Fähigkeit verliehen, den Flug für fünfzehn bis zwanzig Minuten ohne Geschwindigkeits- oder Höhenverlust fortzusetzen. Als Aufklärungsflugzeug wäre die A6 praktisch unmöglich aufzuspüren gewesen. Dennoch überstiegen ihre Flugeigenschaften den Bedarf des OKL (Oberkommando der Luftwaffe), weshalb das Projekt fallengelassen wurde. Die A6 war mit einer Druckkabine, einem Fahrwerk und Bremsschirmen ausgestattet. Sie sollte vertikal wie eine A4 gestartet werden und aus eigener Kraft auf einer herkömmlichen Landebahn landen. Das Konzept wurde von den Amerikanern während des Bau- und Testprogramms für das Forschungsflugzeug North American X-15 berücksichtigt. Obwohl die Inhalte und Ziele jedes Fluges innerhalb des X-15-Programms aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht wurden, existieren Fotos einer Maschine mit einem Staustrahltriebwerk, das an derselben Position montiert war, die von Braun für seine A6 gewählt hatte.
Produkteigenschaften & Technik
- Verfahren: Produktion mit dem FDM (oder FFM) Verfahren, hochauflösend. Eine gewisse Rauheit ist verfahrensbedingt; leichtes Schleifen optimiert das Finish. Mehr Informationen finden Sie hier: LINK
- Material: PLA.
- Farbgebung: Das Grundmaterial kann verschiedene Farbtöne aufweisen, z.B. Hellgrau, Dunkelgrau, Schwarz etc.
- Baugruppen: Verschiedene Baugruppen eines Bausatzes können diese verschiedenen Farbtöne aufweisen.
- Produktbilder: Können Renderings, Prototypen oder bemalte Modelle zeigen und dienen der Illustration.
- Details: Kleinteile sind für gewöhnlich an Ästen gebündelt, um die Handhabung zu vereinfachen und die Vollständigkeit zu gewährleisten. Klarsichtteile werden tiefgezogen und abgezeichnet, um das Austrennen der Endkontur zu vereinfachen.
- NICHT enthalten: Klebstoffe, Farben, Decals sowie Elektronik-Komponenten.
Der Bausatz ist filigran, detailliert und zum Bemalen gedacht. Es handelt sich nicht um einen „Schnellbausatz“ im Sinne von „Plug & Play“ – Erfahrung und Werkzeug erforderlich.
Für Kinder ungeeignet (Verschluckgefahr). Empfohlener Kleber: Sekundenkleber (nicht enthalten).
Pflege & Rechtliches
- Hitze: PLA ist hitzeempfindlich. Nicht geeignet für Temperaturen über 40 °C. Vor direkter Sonne schützen.
- Reinigung: Reinigung ausschließlich von Hand mit warmem Wasser (< 40 °C). Nicht spülmaschinenfest.
Konform mit EU 10/2011 & EG 1935/2004 (falls zutreffend).
Hersteller: My3dbase GmbH | Roseggerstr. 21c, 85521 Ottobrunn
Praktische Accessoires für mehr Ordnung
Für die Skadis® Lochwand
Vollständig kompatibel mit der IKEA® Lochwand Skadis®.
Erhältlich in vielen verschiedenen Farben.
Wir verwenden nur eine Sorte hochwertiges PLA.

